CVB Wobachspatzen 60 ätester Faschingsverin in Bietigheim-Bissingen
CVB Wobachspatzen 60 ätester Faschingsverin in Bietigheim-Bissingen

Die Bietigheimer Stadtnarren

Der Gründung vorausgegangen war zunächst die Trennung der Wobachspatzen von der Chorvereinigung Bietigheim aus steuerlichen Gründen (1980). Nun war die bisherige „Gesellschaftsabteilung“ plötzlich ein eigenständiger Verein, der sich um Attraktivität für potentielle Mitglieder und (vor allem) für das Publikum bemühen musste. Verschiedene „Attraktionen“ waren ja bereits gegeben: Es gab einen Elferrat, Büttenredner, eine Garde, die Wobachspatzen stellten das Bietigheimer Prinzenpaar, organisierten den Rathaussturm und boten auch sonst noch allerhand.

Trotzdem wollte man noch mehr bieten. So ergriff man auch die Gelegenheit, als Anfang 1983 ein Fanfarenzug vorstellig wurde, und anbot, künftig bei den und für die Wobachspatzen als Wobachspatzen-Fanfarenzug aufzutreten. Neben allen Annehmlichkeiten, die diese unvermutete „Verstärkung“ mit sich brachte, kamen natürlich trotzdem reichlich Arbeit (und auch Ausgaben) auf die Wobachspatzen zu, die man jedoch gerne und mit Freuden schulterte. Um so größer war dann jedoch die Enttäuschung, als der damalige Stabführer 1984, während eines Auftrittes, nicht nur die Gruppe und den Auftritt verließ, sondern auch noch knapp die Hälfte des Zuges mitnahm!

Die hieraus resultierenden Probleme und Schwierigkeiten waren enorm und wurden in einem bewundernswerten Kraftakt gemeistert. Aber: So etwas sollte und durfte sich niemals mehr wiederholen!

Das Wissen um diese (Vor-)Geschichte ist notwendig, um zu verstehen, dass die damaligen Wobachspatzen, quasi als „gebrannte Kinder“, der Idee einer Maskengruppe äußerst skeptisch, um nicht zu sagen ablehnend, gegenüber standen.

Schon wieder kam ein ehemaliges Mitglied eines anderen Vereins mit einer Idee zu den Wobachspatzen, man wusste ja, wohin das führen konnte... Also besser erst mal ablehnen, zusagen konnte man später immer noch.

Tatsächlich war die Grundidee des Stadtnarren, seine Larve und sein Gschell, in Bietigheim nichts Neues. 1978 war bei den (1991 aufgelösten) Bibi’s Schalknarren die Gründung einer Fasnachtsfigur, des „Imlin“ initiiert worden. Drei dieser Fasnachtsfiguren hatte es gegeben, und nun kam just eben dieser „Entwickler“ dieser Maskengruppe mit diesen drei Häsern zu den Wobachspatzen, um eine Maskengruppe zu gründen! Einhelliges Votum: Abgelehnt!

Aber: das 25-jährige Jubiläum sollte gefeiert werden. Dem Jubiläum angemessen sollte auch der Rathaussturm sein, und so kamen diese drei Häser unvermutet doch noch zum Einsatz!

Der Rathaussturm 1985 war bereits voll im Gange, alle Narren tummelten sich auf dem Marktplatz, nur die Verteidiger waren weit und breit nicht zu sehen! Allerdings trieben drei, in alemannische Häser vermummte Gestalten, nebst zwei völlig überdrehten Clowns, zwischen den ganzen Narren ihr Unwesen. Groß war die Überraschung, als sich diese „Störenfriede“ demaskierten, und sich als Verteidiger des Rathauses entpuppten: der damalige OB List steckte, nebst den Bürgermeistern Holzwarth und Himmelsbach, unter den Häsern, die beiden „Clowns“ waren die Bürgermeister von Markgröningen und Schwieberdingen! Somit hatte die Idee einer Maskengruppe (glücklich) überlebt!

Dennoch, das „Nein“ zu einer Maskengruppe stand.

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CVB Wobachspatzen '60 e.V.
Postfach 1825
74308 Bietigheim-Bissingen

Telefon: 07142 375648

Fax: 07142 4695499

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